#53 Warum Atmung Veränderung möglich machen kann
Shownotes
Warum wird der Körper manchmal genau dann unruhig, wenn etwas Schönes passiert? In dieser Folge spricht Julica darüber, weshalb nicht nur Stress oder Überforderung ein Nervensystem an seine Grenze bringen können — sondern auch Ruhe, Nähe, Sichtbarkeit, Erfolg oder echte Verbindung. Du erfährst: – warum sich schöne Zustände für den Körper trotzdem unsicher anfühlen können – weshalb viele Menschen Schwierigkeiten haben, Ruhe oder Nähe wirklich zu halten – was Atmung über den Zustand deines Nervensystems verraten kann – und warum Verkörperung oft bedeutet, langsam mehr Kapazität für das Gute im Leben zu entwickeln Eine Folge über Sicherheit, Atem, Verkörperung — und die Frage, warum der Körper manchmal auf schöne Dinge genauso reagiert wie auf Stress.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Etwas Schönes passiert und ein Körper wird unruhig und fühlt sich eher gestresst an.
00:00:08: Warum das so ist?
00:00:09: Und was das mit deinem Nafensystem zu tun hat, darüber spreche ich heute in Neuro-Liebe!
00:00:16: Herzlich Willkommen.
00:00:20: Es ist Zeit für mehr, mehr Leben, mehr Du, mehr Freiheit.
00:00:25: Neuro-Liebe ist dein Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit deinem Nervensystem.
00:00:30: Verstehen, fühlen, handeln!
00:00:33: Stell dir vor etwas wird plötzlich möglich.
00:00:37: Etwas das du dir lange gewünscht hast vielleicht mehr Ruhe, mehr Nähe und mehr Sichtbarkeit.
00:00:45: Und ausgerechnet in diesem Moment wird dein Körper unruhig Der Atem stockt Dein Brustkorb wird vielleicht fest und innerlich entsteht so eine Form von Druck, obwohl ja eigentlich gerade etwas Schönes passiert.
00:01:06: In der letzten Folge ging es schon um Wünsche, um Widerstände und die Frage warum sich manchmal Veränderung schwer anfühlt – obwohl wir sie wollen!
00:01:19: Heute gehen wir einen Schritt weiter, denn oft beginnt das Nervensystem genau dann zu reagieren.
00:01:26: Wenn etwas nicht mehr nur ein Wunsch bleibt sondern langsam real wird also wenn tatsächlich mehr Ruhe entsteht mehr Verbindung mehr Raum mehr Lebendigkeit oder auch mehr Grenzen, mehr Sein, mehr Sichtbarkeit als du.
00:01:53: Als das was du wirklich bist.
00:01:56: und viele Menschen denken dann bei Überforderung sofort an Stress, an Druck oder an schwierige Erfahrungen.
00:02:05: dabei können eben auch schöne Zustände gute Nachrichten ein Nervensystem an seine Grenzen bringen.
00:02:15: Damit du das besser greifen kannst, mache ich einfach mal ein paar ganz handfeste Beispiele.
00:02:22: Stell dir vor, du freust dich schon seit Monaten auf diesen Urlaub und dann wirst du direkt am ersten Urlaubstag krank!
00:02:35: Stell dir vor... Du hast endlich dieses ersehnte Freie Wochenende Aber anstatt es genießen zu können, fängst du an den Keller aufzuräumen.
00:02:52: Stell dir vor bei der Arbeit läuft etwas richtig gut aber du erwisch dich dabei den Fehler finden zu wollen weil du's wie nicht glauben kannst?
00:03:07: Das ist so!
00:03:10: Stell dir vor es entsteht eine wunderbare Nähe eine Nähe nach der du dich lange gesehen hast.
00:03:23: Aber gleichzeitig entsteht innerlich das Gefühl, dich zurückziehen zu wollen und unser Kopf versteht das oft nicht aber der Körper schon sonst würde er ja nicht so reagieren.
00:03:44: Und ein Nervensystem orientiert sich nicht automatisch immer daran Was schön wäre, sondern es orientiert sich eben an dem was bekannt ist.
00:03:56: Und manchmal ist Anspannung eben vertrauter als Ruhe Ist Kontrolle Vertrauter Als Vertrauen Ist Funktionieren Vertrautter Als Echtes Loslassen und ich glaube das ist einer dieser Punkte den ganz viele unterschätzen.
00:04:28: Der Körper muss erst lernen, neue Zustände halten zu können.
00:04:36: sich Ruhe vorzustellen ist die eine Sache sie halten zu kann Eine andere.
00:04:44: Sich Nähe zu wünschen, sich danach zusehnen ist eine Sache in der Vorstellung und eine andere Nähe wirklich leben halten und genießen zu können, Freude halten ist manchmal schwieriger als sie sich zu wünschen.
00:05:08: Egal was es ist ja etwas kann sich noch so richtig anfühlen!
00:05:13: Und du kannst es dir seit Wochen, Monaten Jahren Jahrzehnten wünscht.
00:05:21: aber wenn dein System das nicht kennt darin keine Sicherheit erkennt dann kann ganz schnell innerer Druck entstehen.
00:05:33: Und manchmal kann man das ganz deutlich bei Menschen erkennen, Menschen die ganz plötzlich in eine neue Realität geraten, die gar nicht wissen wie ihnen geschieht ob dass mehr Geld ist, mehr Aufmerksamkeit, mehr Verantwortung.
00:05:51: von außen Wirkt das auf uns vielleicht erst einmal wie ein Glücksmoment, doch innerlich beginnen die Systeme oft zu schwanken.
00:06:04: Manche Menschen werden dann hektisch und gehen in den Aktionismus.
00:06:09: Andere ziehen sich komplett zurück – und wieder andere verlieren plötzlich jede Orientierung!
00:06:16: Und so Überlebensmuster wie Fight Flight Freeze und Foreign also klassische Flucht Kampf oder Erstarungsreaktionen genauso aber wie ein starkes Harmonisieren können dann als Schutzmechanismus aktiv werden.
00:06:33: Schneller, als du denken kannst weil sie von deinem Nervensystem ausgelöst werden durch etwas das eigentlich positiv ist!
00:06:45: Und genau in so einem Moment ist es total spannend, mal auf die Atmung zu schauen.
00:06:51: Denn der Atem reagiert oft früher als der Kopf!
00:06:55: Wir halten die Luft an, unser Bauch wird fest, die Ausatmung wird kürzer... Manche Menschen wirken dann nach außen ruhig aber gleichzeitig bewegt sich kaum noch etwas im Körper.
00:07:11: Andere fangen vielleicht an ganz schnell zu reden, atmen kaum mehr aus.
00:07:17: Merken das erst viel später wie angespannt sie eigentlich sind?
00:07:22: Atmung zeigt häufig ziemlich schnell und ehrlich, wieviel Sicherheit dein System gerade wirklich hat!
00:07:33: Und deshalb ist Atmungen für mich vielmehr als einfach nur ein Tief ein- und auszuatmen.
00:07:41: mich interessiert auch viel weniger, ob jemand richtig atmet.
00:07:46: Mich interessiert was im Körper passiert wenn mehr Raum entsteht?
00:07:52: Wird es dann weiter oder wird es dann eng?
00:07:56: Entsteht dann Ruhe oder entsteht dann sofort ein Kontrollbedürfnis?
00:08:03: Kommt Bewegung in den Körper oder hält innerlich etwas dagegen?
00:08:08: und manchmal beginnt Veränderung eben genau dort in einem Atemzug, der vielleicht etwas weicher wird als wie eh und je festgehalten zu sein.
00:08:23: In einem Körper, der einen Moment länger bleiben kann ohne sofort wieder in Spannung zu gehen!
00:08:30: In einem Nervensystem das vielleicht langsam merkt.
00:08:34: ich muss vielleicht gar nicht sofort zurück in das alte Reaktionsmuster, weil nur dieses sicher ist.
00:08:44: Sondern ein Nervensystem, dass erfährt, dass auch das neue Unbekannte sicher sein kann und das ist nichts was du dir jetzt einfach vornehmen kannst!
00:09:01: Weil es Übung braucht, Wiederholung braucht und vor allen Dingen einen sicheren Raum damit ein Nervensystem eben wirklich diese Erfahrung machen kann, dass es sicher ist nicht im klassischen Atemmuster zu reagieren sondern die Atmung zu benutzen als Schlüssel.
00:09:25: Solche automatisierten Reaktionsmusterzulockern zu lösen ja vielleicht sogar aufzulösen.
00:09:34: Denn damit deine Wünsche sich wirklich verkörpern können, wahr werden können braucht es auch das Ja deines Körpers und Deine Atmung.
00:09:48: Kann ein Schlüssel sein dem Körper genau diesen Weg aus diesen automatisierten Reaktionsmustern zu zeigen?
00:09:58: Weil wenn dein Körper mit einem Stressmuster auf einen Schönen Wunsch reagiert.
00:10:07: Dann ist es ja ganz greifbar, warum dieser Wunsch bis jetzt noch nicht Realität werden konnte!
00:10:16: Also lass uns doch daran arbeiten wie denn das gelingen könnte damit deine Wünsche in Zukunft in deinem Körper auf Resonanz stoßen anstatt auverschlossene Türen.
00:10:35: Und genau für diese Erfahrung mit deiner Atmung, mit deinen Wünschen im Prozess zu sein biete ich zweimal im Jahr mein Neuro-Lieberetreat Atmungen und Intentionen an.
00:10:50: Indem es genau darum geht um deine Wünsche, deine Intention für die Zukunft das was du gerne verändern möchtest und um die Resonanz die Reaktion deines Körpers genau darauf.
00:11:06: und wir nutzen Atmung, um Bewegungen in die Sache zu bringen.
00:11:12: Dem der Affensystem zu zeigen dass sein klassisches Reaktionsmuster von fest werden, von in Aktionismus verfallen oder erstarren und nichts tun nicht die Lösung sind sondern wir gehen in den Prozess mit deinen Wünschen mit der Atmung und schauen, was gemeinsam mit dem Körper entstehen kann.
00:11:38: Und es geht dabei nicht um Atemtechnik sondern um die Erfahrung wie sich dein Körper verändert wenn er langsam mehr Sicherheit darin entwickelt neue Zustände wirklich zuzulassen!
00:11:59: Heute schon einmal deine Atmung ein bisschen zu beobachten.
00:12:04: Nicht um sofort was zu verändern, sondern um einfach mal wahrzunehmen in welchen Momenten deines Alltags.
00:12:13: Schönen wie schlechten!
00:12:15: Deine Atmungen schneller reagiert dein Körper schneller reagieren als du es im Kopf überhaupt nur lenken kannst.
00:12:28: Und wenn du Lust hast beim Retreat dabei zu sein, dann findest du dazu alle Informationen in der Beschreibung und in den Show-Knows.
00:12:37: Am siebenundzwanzigsten Mai zwanzig sechsundzwantzig startet das nächste Retreat!
00:12:44: Ich freue mich sehr, wenn du dabei bist und für dich, für deinen Körper und für deine Wünsche diesen Raum für Veränderungen öffnest.
00:12:55: Bis dahin alles Liebe und Gute für Dich.
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