#67 Was ist Traumasensibilität?

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Traumasensibilität ist für mich kein Zusatz und kein Wort, das einfach auf einem Angebot steht. Sie zeigt sich in der Haltung, im Rahmen und darin, wie eine Methode oder Übung angewendet wird. Es geht um Orientierung, eine passende Dosierung und darum, die Rückmeldungen des Nervensystems ernst zu nehmen – während der Anwendung und auch danach. In dieser Folge beantworte ich zwei Fragen: Was ist Traumasensibilität? Und warum ist sie einer meiner wichtigsten Werte in der Arbeit mit dem Nervensystem? Denn auch eine gute Übung kann nur dann bei dir ankommen, wenn dein System sie aufnehmen, verarbeiten und integrieren kann. Genau deshalb ist Traumasensibilität weit über die bewusste Erfahrung von Trauma hinaus wichtig.

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00:00:00: Warum Traumasensibilität nicht nur dann wichtig ist, wenn du Trauma erlebt hast und warum sie für mich einer der wichtigsten Werte in der Arbeit mit dem Nervensystem ist?

00:00:12: Darüber spreche ich heute in Neuro-Liebe.

00:00:16: Herzlich willkommen!

00:00:20: Es ist Zeit für mehr, mehr Leben, mehr Du, mehr Freiheit.

00:00:25: Neuro Liebe ist dein Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit deinem Nerven-System.

00:00:33: Ich möchte heute zwei ganz einfache Fragen beantworten.

00:00:40: Und warum ist sie so wichtig?

00:00:43: Dieses Thema liegt mir wirklich am Herzen aufgrund meiner eigenen Geschichte und weil ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe, wie wichtig Traumasensibilität wirklich nachhaltige Veränderung im Nervensystem geschehen kann.

00:01:03: Denn oft kommen Menschen zu mir, die schon ganz viel ausprobiert haben, die ganz viel verstanden haben viele Methoden angewendet haben und oft erleben sie dass es für einen Moment Verbesserungen gibt aber nicht nachhaltig.

00:01:23: Oft bleibt dann so ein Gefühl von Ich mach doch schon alles, was mir irgendwie möglich ist.

00:01:31: Aber mein System macht immer weiter zu!

00:01:34: Ich bin erschöpft, ich bin überreizt, ich kann mich kaum noch fühlen... Es kommt gar nichts mehr richtig bei mir an und je größer dieser Leidensdruck wird, desto schneller entsteht dann die Idee.

00:01:49: da muss sich wohl noch mehr machen.

00:01:51: Noch konsequenter, noch intensiver.

00:01:54: Ich muss nur endlich etwas finden, das bei mir funktioniert.

00:01:59: Und genau an dieser Stelle brauchen wir Traumasensibilität!

00:02:05: Traumersensibilitet bedeutet für mich zuerst einmal dass wir unsere inneren Veränderungswege nicht so behandeln als hätten sie keine Vorgeschichte Denn du nimmst dich mit Du nimmest deinen Körper mit, du nennst dein Nervensystem mit Du nimmst all die Erfahrungen mit, die dein System im Laufe deines Lebens gemacht hat.

00:02:28: Und du nimmest auch die Wege mit über die dein Nervensystem bis heute versucht, Sicherheit für dich herzustellen!

00:02:36: Vielleicht ist das Kontrolle?

00:02:38: Vielleicht ist es Funktionieren?

00:02:40: Vielleicht gehst du immer wieder in die Flucht nach vorne oder du merkst sehr lange gar nicht dass etwas zu vieles weil du den Kontakt zu deinem Körper und deinen eigenen Grenzen nur schwer greifen kannst.

00:02:57: All das verschwindet nicht in dem Moment, indem du dich für eine neue Übung, eine Methode, eine Therapie oder einen anderen Veränderungsweg entscheidest.

00:03:08: Du nimmst dich mit!

00:03:11: Und genau das muss eine traumasensible Arbeit berücksichtigen.

00:03:17: Wenn wir über Trauma sprechen, denken viele zuerst an dieses eine große überwältigende Ereignis.

00:03:24: An einen Unfall, einen Angriff, einen schweren Verlust oder an eine Situation in der von einem Moment auf den anderen nichts mehr so war wie vorher.

00:03:35: Das ist eine Form von Trauma!

00:03:37: Wir sprechen dann häufig von Schocktrauma.

00:03:41: Trauma kann aber auch ganz anders entstehen – leiser, schleichender über einen langen Zeitraum.

00:03:49: Es kann in Bindung und Beziehung entstehen, in der Kindheit und Entwicklung, in einem Umfeld, indem du dich immer wieder anpassen musstest, indem deine Bedürfnisse keinen Raum hatten oder indem es für dich keine ausreichende Sicherheit und Orientierung

00:04:08: gab.".

00:04:10: Und es kann auch dann entstehen, wenn das Leben über einen längeren Zeitraum einfach viel zu viel war.

00:04:17: Zu anstrengend, zu unsicher, zu unvorhersehbar!

00:04:21: Wenn Belastung auf Belastungen folgt und dein System keine ausreichende Möglichkeit findet – all das zu verarbeiten?

00:04:31: Dann gibt es unter Umständen gar nicht die eine Situation, auf die du zeigen kannst.

00:04:36: Es gibt eher ein Lebensgefühl, ein Grundgefühl von ich muss durchhalten.

00:04:43: Ich muss funktionieren.

00:04:45: Ich darf nicht ausfallen!

00:04:47: Ich darf mich nicht zeigen!

00:04:50: Ich muss mich anpassen oder ich bin mit all dem allein.

00:04:56: Entscheidende ist also nicht nur, was im Außen passiert ist.

00:05:00: Entscheidend ist auch welche Möglichkeiten dir in diesem Moment oder in dieser Lebensphase zur Verfügung standen.

00:05:08: Konntest du dich schützen?

00:05:10: Konnttest du dich abgrenzen?

00:05:12: Konnest du fliehen oder kämpfen?

00:05:14: Konndest du Hilfe bekommen?

00:05:16: Gab es jemanden der die Orientierung und Halt gegeben hat?

00:05:20: Hatte dein System ausreichend Ressourcen um das Erlebte zu verarbeiten?

00:05:28: Wenn keine passende Antwort zur Verfügung steht, kann diese tiefe Hilflosigkeit entstehen.

00:05:35: Diese Sprachlosigkeit dieses Gefühl von Nichts geht mehr und dann macht das System unter Umständen die Schocken dicht nicht weil es gegen dich arbeitet Es versucht dich zu schützen.

00:05:52: Vielleicht fährt es die Wahrnehmung herunter, vielleicht funktioniert es weiter und hält alles irgendwie zusammen.

00:05:59: Vielleicht geht es in Kontrolle Anpassungen Rückzug oder dauerhafte Anspannung.

00:06:07: Das was dich heute belastet kann aus einer Zeit stammen in der genau diese Reaktion notwendig war damit du weitergehen konntest.

00:06:18: Traumalsensibilität bedeutet für mich das ernst zu nehmen.

00:06:23: Ich schaue also nicht nur auf eine Reaktion und frage, wie bekommen wir die weg?

00:06:29: ich frage Warum könnte dein System diese Reaktionen brauchen?

00:06:36: was versucht es darüber für dich zu organisieren Und was braucht es heute damit eine neue Möglichkeit überhaupt entstehen kann?

00:06:47: Das ist für mich ein ganz wesentlicher Unterschied, denn Traumasensibel zu begleiten bedeutet nicht.

00:06:54: Dass ich von außen komme und dir sage, ich weiß was gut für dich ist.

00:06:59: Mach diese Übung nutze diese Methode verhalte dich so dann wirds dir besser gehen!

00:07:04: Genau das wäre für mich keine traumasensible Haltung.

00:07:09: Ich kann dir Wissen geben, ich kann dir Zusammenhänge erklären.

00:07:12: Ich kann mir Möglichkeiten anbieten und einen Rahmen schaffen in dem du neue Erfahrungen machen kannst!

00:07:21: Ich kann mit dir gemeinsam hinschauen – und gleichzeitig gibt dein System die Rückmeldung.

00:07:28: Dein Körper zeigt, was gerade möglich ist.

00:07:31: Dein Türsteher zeigt wo es passt, wo eine andere Dosierung gebraucht wird und wo's für diesen Moment genug ist.

00:07:40: Dabei muss ich nicht wissen, was deine Geschichte isst!

00:07:44: Und du musst belastende Erfahrungen nicht noch einmal durchleben damit Veränderung möglich wird.

00:07:52: Es zeigt sich heute, es zeigt sich in Deiner Atmung, in Deine Muskelspannung, In Deiner Wahrnehmung.

00:07:59: In Deinem Bedürfnis nach Kontrolle.

00:08:01: In deiner Erschöpfung.In Deiner Anpassung.

00:08:05: Indem was Dein Körper zulassen kann und indem Wasser im Moment lieber noch von Dir fernhält!

00:08:15: Also können wir heute genau damit arbeiten.

00:08:18: Wir arbeiten mit dem, was sich zeigt und wir arbeiten nicht dagegen!

00:08:23: Für mich heißt Traumersensibilität deshalb auch das ein Veränderungsweg Orientierung braucht.

00:08:30: Wenn du weißt, was geschieht Warum du etwas tust?

00:08:34: Und wie lange es dauert entsteht mehr Vorhersieberkeit.

00:08:39: Du weißt, welche Möglichkeiten du hast.

00:08:42: Du weisst, dass du eine Übung verändern, pausieren oder beenden kannst.

00:08:49: und dieses Stoppen muss mehr sein als ein Satz der einmal am Anfang gesagt wird denn es gibt einen großen Unterschied zwischen du darfst jederzeit stoppsagen und dein Nervensystem hat in diesem Moment auch wirklich Zugriff auf diese Möglichkeit.

00:09:08: Wenn du früh gelernt hast, dich anzupassen durchzuhalten oder die Bedürfnisse anderer wichtiger zu nehmen als deine eigenen.

00:09:16: Dann kann es sehr schwer sein ein klares Nein zu spüren oder auszusprechen und wenn du dich von deinem Körper und deinen Empfindungen abgeschnitten fühlst weißt du unter Umständen gar nicht wann etwas zu viel wird.

00:09:34: Du merkst das möglicherweise erst später.

00:09:38: Während einer Übung scheint noch alles in Ordnung zu sein.

00:09:41: Einige Stunden danach kommt die Unruhe, du schläfst schlecht, Du bist erschöpft, dünn-häutig oder fühlst dich komplett neben dir.

00:09:49: Auch das kenne ich aus meiner eigenen Geschichte.

00:09:53: Vor über zwanzig Jahren habe ich für eine lange Zeit sehr viel gemacht Und wenn etwas nicht geholfen hat, habe ich einfach mehr davon gemacht.

00:10:04: Ich war überzeugt davon, dass ich mich nur stärker anstrengen und konsequenter dran bleiben muss.

00:10:11: Und wenn ich dann etwas gefunden hatte das mir Hoffnung gemacht hat habe ich mich voller Kraft hineingestürzt denn mein Leidensdruck war so groß!

00:10:21: Ich wollte einfach, dass sich endlich etwas verändert.

00:10:26: dabei habe ich etwas sehr wichtiges übersehen.

00:10:30: Ich habe mich auf diesem Veränderungsweg genauso behandelt, wie ich mich schon lange behandelt hatte.

00:10:41: Mein Nervensystem wurde dadurch nicht offener.

00:11:05: Es hat sich immer weiter verschlossen, bis irgendwann dieses Gefühl da war nichts geht mehr!

00:11:12: Nichts kommt mir an keine Übung hilft kein Gedanke erreicht mich ich habe gar keinen Zugang mehr.

00:11:23: heute weiß ich dass mein Leidensdruck verständlich war aber er war kein guter Ratgeber Für meinen Weg, für die Dosierung auf meinem Weg.

00:11:35: Denn der Leidensdruck sagt Mach mehr!

00:11:37: Geh schneller, geh tiefer.

00:11:38: Hauptsache es wird endlich besser.

00:11:41: Ich möchte Entlastung und das schnell.

00:11:46: Dein Nervensystem braucht möglicherweise Zeit Mehr Orientierungen, mehr Ressourcen, mehr Raum.

00:11:56: Ein langsames Tempo vielleicht auch einen anderen Reiz, einen anderen Zeitpunkt oder erst einmal eine Pause damit es all das verarbeiten kann was vielleicht längst in Bewegung ist.

00:12:17: Dein Leidensdruck darf mit auf die Reise.

00:12:19: er gehört zu deiner Geschichte Aber er sollte nicht am Steuer sitzen und darüber entscheiden, wie schnell du gehst und wie viel dein System gerade tragen muss.

00:12:30: Und genau deswegen ist Traumasensibilität so wichtig!

00:12:35: Weil du nicht immer spüren kannst wann etwas zu viel ist.

00:12:41: Gerade wenn Dissoziation ein Thema ist oder du lange nur funktioniert hast, ist der Zugang zu den eigenen Empfindungen Bedürfnissen und Grenzen womöglich eingeschränkt.

00:12:55: Dann reicht es nicht aus, wenn dich jemand sagt du musst doch selber wissen oder fühlen was dir gut tut.

00:13:01: Vielleicht weißt du es gerade nicht vielleicht kannst du es noch nicht greifen und dann ist genau das ein Teil des Weges wieder wahrnehmen zu lernen zu spüren was in dir geschieht eine Rückmeldung geben zu können eine Wahl zu haben Und diese Wahl auch im Körper zunehmend verfügbar zu machen.

00:13:28: Selbst Verantwortung bedeutet für mich nicht, dass du von Anfang an alles allein können musst!

00:13:34: Selbst Verantwortung ist auch ein Ergebnis dieses Weges.

00:13:39: Wenn du dich wieder besser wahrnehmen kannst entstehen mehr Wahlmöglichkeiten.

00:13:44: Du kannst früher erkennen, was dein System braucht.

00:13:47: Du kannst eine Entscheidung treffen und deinen Veränderungsweg zunehmend selbst mitgestalten.

00:13:54: Eine traumasensible Begleitung schafft Bedingungen unter denen genau das wachsen kann Und damit liegt die Verantwortung in der Gestaltung meiner Angebote und Produkte auch bei mir.

00:14:10: Ich darf mich nicht darauf verlassen, dass du deine Grenzen schon rechtzeitig spüren und klar aussprechen wirst.

00:14:38: Für dich und mit dir, dass ich dir Orientierung gebe, das ich Rückmeldungen ernst nehme.

00:14:45: Dass wir nicht nur schauen was in diesem einen Moment passiert sondern auch wie es dir später damit geht.

00:14:53: Denn etwas kann sich während einer Übung gut anfühlen Und für die anschließende Verarbeitung trotzdem zu viel sein!

00:15:03: Etwas kann im ersten Moment ungewohnt oder herausfordernd sein und sich später als genau richtig erweisen.

00:15:12: Traumasensibilität bedeutet deshalb auch nicht immer weniger, immer sanfter, immer vorsichtiger.

00:15:19: Das wäre wieder eine zu einfache Antwort auf dieses komplexe Thema.

00:15:25: Es geht immer um die passende Dosierung.

00:15:30: Manchmal ist weniger mehr manchmal braucht ein System aber auch einen deutlicheren Reiz Manchmal braucht es etwas ganz anderes.

00:15:40: Eine andere Reihenfolge, einen anderen Zeitpunkt eine andere Ausgangsposition oder mehr Begleitung.

00:15:48: und die passende Dosierung zeigt sich nicht nur während einer Übung sie zeigt sich auch danach in den Stunden In der Nacht und in deinem Alltag.

00:16:00: Kann dein System die Erfahrung verarbeiten?

00:16:03: kann Sie sich setzen?

00:16:05: Kann das Neue langsam vertrauter und in deinem Leben nutzbar werden?

00:16:11: Denn Veränderung entsteht nicht allein dadurch, dass etwas im Moment passiert.

00:16:16: Veränderungen muss verarbeitet und integriert werden.

00:16:19: sie braucht Zeit um im Körper anzukommen.

00:16:24: Sie musst sozusagen bewohnt werden bis sich nicht mehr völlig neu und fremd anfühlt.

00:16:33: Auch das gehört für mich zu Traumasensibilität.

00:16:37: Traumasansibilität zeigt sich daran, ob deine Geschichte mitgedacht wird, ob dein Schutz ernst genommen wird und ob dein System auf dem Weg der Veränderung mitkommen kann.

00:16:51: Und dafür musst du von dir selbst gar nicht sagen Ich bin traumatisiert.

00:16:56: Mir ist wichtig, dass sauber zu unterscheiden.

00:16:59: Nicht jede Überforderung und nicht jede Disregulation Im Nervensystem ist automatisch ein Trauma oder durch einen Trauma hervorgerufen.

00:17:11: Aber die Grundhaltung der Traumasensibilität ist auch dann wertvoll, wenn dein Nervenystem stark überlastet ist, wenn das Leben gerade zu viel ist, Wenn du nur noch funktionierst oder das Gefühl hast dass dein System gar nichts mehr aufnehmen kann.

00:17:29: Auch dann hilft dir die beste Übung wenig?

00:17:32: Wenn dein Nervensystem bereits Annahmeschluss hat, dann brauchen wir die Frage unter welchen Bedingungen versuche ich gerade von meinem System Veränderung zu verlangen.

00:17:45: Habe ich ausreichend Ressourcen?

00:17:48: Kann ich das was da in Bewegung kommt verarbeiten?

00:17:51: Fühlt sich der Weg für meinen Türsteher sicher genug an?

00:17:56: Brauche ich weniger mehr oder etwas anderes?

00:18:00: Traumasensibilität geht uns also alle etwas an, wenn wir nachhaltig mit dem Nafensystem arbeiten wollen.

00:18:09: Denn sie erinnert uns daran dass Veränderung keine Frage von möglichst viel Disziplin ist!

00:18:15: Sie braucht Bedingungen unter denen dein Nafensystem arbeiten lernen und integrieren kann.

00:18:22: Und genau das ist die Haltung von Neuroliebe.

00:18:25: Dein Nafesystem war die ganze Zeit für dich.

00:18:29: Es hat sich aufgrund seiner Erfahrungen organisiert.

00:18:33: Es hat Wege gefunden, dich zu schützen und dich durch dein Leben zu bringen.

00:18:39: Und heute dürfen wir ihm neue Möglichkeiten anbieten – nicht indem wir gegen das kämpfen was da ist!

00:18:46: Wir nehmen es mit deinen Körper, deinen Türsteher, deine Schutzmuster, deine Angst, deinen Wunsch nach Veränderung auch den Teil in dir dem alles viel zu langsam geht.

00:19:00: Nimm Dich mit Denn nachhaltige Veränderung kann dort entstehen, wo dein Nervensystem die neue Erfahrung aufnehmen verarbeiten und mit der Zeit verkörpern kann.

00:19:12: Zusammengefasst – was ist Traumasensibilität?

00:19:17: Traumersensibilitet bedeutet das wir auf einem Veränderungsweg deine Geschichte und die Organisation deines Nerven-Systems mitdenken!

00:19:26: Wir respektieren, was dein System bis heute für dich getan hat und schaffen Bedingungen unter denen du neue Erfahrungen machen kannst, ohne dich dabei selbst zu übergehen.

00:19:40: Und warum ist Trauma Sensibilität so wichtig?

00:19:44: Weil selbst eine sehr gute Methode nur dann bei dir ankommen kann wenn dein Nervensystem sie gerade aufnehmen verarbeiten und integrieren kann!

00:19:57: Vielleicht magst Du Dir aus dieser Folge deshalb eine Frage mitnehmen Unter welchen Bedingungen versuche ich gerade, von meinem Nervensystem Veränderung zu verlangen?

00:20:11: Denn möglicherweise brauchst du grade gar nicht die nächste Übung.

00:20:15: Vielleicht brauchst Du Bedingung unter denen das was Du längst tust auch bei Dir ankommen kann.

00:20:23: Arbeite mit dem was Dich zeigt und nimm Dich mit!

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